Vor drei Wochen bekam ich E-Mail von einer Freundin, die ich seit langer Zeit nicht gesehen habe. Nur von der Auflistung ihrer geschäftlichen und privaten Verpflichtungen wurde mir schwindelig: Vollzeitjob, diverse Lehrgänge, zwei wichtige Familienfeier, die sie organisieren muss (???) und, wie sie selbst schreibt „Weihnachten habe ich die ganze Sippschaft bei mir“. Klingt für mich nicht nach entspannten und ruhigen Feiertagen…

Diese E-Mail hat mich inspiriert alle meine Tätigkeiten nochmals unter die Lupe zu nehmen und eine Not To-Do Liste anzulegen.

Denn ein guter Umgang mit der wertvollsten Ressource, die sich nicht vermehren lässt (nämlich Zeit) bedeutet nicht nur zu wissen, was man tun möchte, sondern auch, was man nicht mehr tun will.

Die Frage, die ich mir stellte war:

„Was will ich nicht mehr tun weil es nichts bringt, mich nicht glücklich macht, mir schadet, mich ausbremst oder weil es nicht zieleführend ist?“

Hier das erste Ergebnis:

  • Keine Weihnachtspost schreiben, nur weil es sich so gehört.
  • Nicht auf jeden unsinnigen Kundenwunsch eingehen, nur weil er die Rechnung bezahlt.
  • Keine Fischsuppe für 10 Personen kochen.
  • Keine Sachen, die ich nicht brauche mitbestellen, nur um Porto zu sparen.
  • Keine Fenster putzen vor Weihnachten

Wie sieht es bei Euch aus? Welche Kriterien sind für Euch maßgebend? Was soll auf Eure persönliche Not To-Do Liste?

Wer Lust hat zum Basteln, hier eine Idee zum Nachmachen:

Nimm ein festes Blatt Papier (Karton) und klebe darauf Post-It Zettel. Diese dienen als Schablone für die zukünftigen Felder. Male mit einem Fineliner die Zettel ab. Nun kannst Du die Liste nach Deinen Vorstellungen gestalten.

Gut sichtbar aufhängen – fertig.

Du kannst Dir für jeden Tag etwas Neues vornehmen, oder die Not-to-do Aufgaben für eine bestimmte Dauer hängen lassen. 

Viel Spaß wünscht Dir,

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